Was ist Augenheilkunde ?

Entwicklung und Selbstverständnis der Augenheilkunde gehen in Deutschland auf Albrecht von Graefe (1828 -1870) zurück. Die von ihm gegründete Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) ist die älteste medizinische Fachgesellschaft in Deutschland überhaupt. In diesem traditionellen Zusammenhang hat die Ausprägung (Abgrenzung zu anderen Berufen) der Augenheilkunde in den deutschsprachigen Ländern und darüber hinaus in weiten Teilen Zentraleuropas zu einer Struktur und Qualität augenärztlicher Versorgung der Bevölkerung geführt, die in der ganzen Welt noch unbestrittenermaßen ihresgleichen sucht. Die Augenheilkunde umfasst die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation der anatomischen und funktionellen Veränderungen des Sehorgans, seiner Anhangsgebilde und der Sehbahn, die ophthal- mologische Optik sowie die plastisch - rekonstruktiven Operationen an den Schutzorganen des Auges. Hierzu gehören eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der ophthalmologischen Optik, in der augenärztlichen Diagnostik und Differentialdiagnostik, in der konservativen und operativen Therapie und Nachsorge von Erkrankungen, Verletzungen und deren Komplikationen sowie Funktionsstörungen.

Umfang und Qualität der Versorgung durch den niedergelassenen Augenarzt in Deutschland

Zur augenärztlichen Versorgung der Bevölkerung gehören:

1.) A A

Die Diagnose und Therapie aller Sehstörungen einschließlich des Erkennens und Ausgleichs von Fehlsichtigkeit,

2.) A

die Diagnose und Therapie aller Erkrankungen und Verletzungen des Sehorgans, seiner Anhangsgbilde und der Sehbahn,

3.) A A

die Prävention und Rehabilitation von Sehstörungen und Erkrankungen des Sehorgans, seiner Anhangsgebilde und der Sehbahn und

4.) A

die Einbindung fachspezifischer Methoden und Kenntnisse in den gesamtärztlichen Zusammenhang.

Die augenärztliche Tätikeit orientiert sich an:

1.)

Einer partnerschaftlichen Patienten-Arzt-Beziehung,

2.)

einer umfassenden ärztlichen Zusammenarbeit,

3.)

dem medizinisch Gebotenen unter Respektierung der persönlichen Bedürfnisse der Patienten und

4.) A

einer gewissenhaften Selbsteinschätzung der persönlichen Kompetenz.

Die augenärztliche Tätikeit orientiert sich an:

1.)

Dem Bemühen, allen Patienten die Möglichkeiten und Kontinuität einer angemessenen ärztlichen Versorgung zu schaffen,

2.)

der Pflicht zur Sorgfalt und verständlichen Aufklärung gegenüber den Patienten,

3.)

der kritischen Abwägung neuer gegenüber bewährten Verfahren,

4.) A

der Verpflichtung zur Fortbildung und ständigen Qualitätssicherung des persönlich praktizierten  Vorgehens,

5.)

der Sicherstellung einer augenheilkundlichen Notfallversorgung und

6.) A

der Beachtung der Wirtschaftlichkeit, ohne anerkannte Qualitätsstandards zu verletzen.

     
  Dr. med. Thilo Nicaeus
Augenarztpraxis
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